
Bild (c) AAA - Autonomes Architektur Atelier
In den Randbereichen der Stadt treffen wir auf Nutzungen, die nicht gegensätzlicher sein können: Hier wird in Altbeständen gewohnt, informelles Gewerbe hat sich angesiedelt und ungeplante Grüninseln breiten sich aus. Daneben erstrecken sich neu errichtete Gewerbeparks mit überdimensionierten Infrastrukturen und nach Ausgleichsschlüsseln ermittelte akkurat angelegte Grünanlagen.
Es sind diese Räume der Kontraste, in die ÖkoStadt und das Autonome Architektur Atelier (AAA) mit den Urbanen Ökostadtspaziergänge 2011 führen möchte. Unter dem Titel „RE:NATUR“ gilt es die ökologischen Qualitäten gewollter und ungewollter Naturareale zu vergleichen.
Der dritte und für dieses Jahr letzte Ökostadtspaziergang 2011 führt am 16. Oktober ab 14 Uhr unter dem Titel “Grünschattenwirtschaft” ins Grüne.
Termin: Sonntag, 16. September 2011, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Straßenbahnhaltestelle Duckwitzstraße
Hinter der Duckwitzstraße endet die Stadt. Diese Wahrnehmung überkommt einen, wenn man sich von der Neuenlander Straße hierher begibt. Gewerbebauten, Produktionsanlagen und Verkehrsstränge schnüren hier den freien Blick ein. Vielen Nutzungen haftet der Eindruck des Provisorischen, wenn nicht sogar des Illegalen an. Brombeerdickichte ergänzen und füllen die Lücken zwischen den allgegenwärtigen Zäunen. Erst ein Blick hinter diese Dickichte offenbart eine ganz andere Welt: In einem neuen, künstlichen Bett fließt die Ochtum durch eine feine Parklandschaft.
Die Ecken und Randgebiete einer Stadt mit ihren unwirtlichen Orten bilden das Ziel unseres dritten Urbanen Ökostadtspaziergangs. Wir bewegen uns in den gefühlten Schatten einer Stadt. Sie sind Zonen geringer Aufmerksamkeit und nachlässiger Pflege, werden kaum wahrgenommen und ungern besucht. Manche Nutzungen können sich deshalb nur hier ansiedeln. Entlang der Ochtum, zwischen Bahnstrecke und Hochstraße, hinter Industrie und Autobahn, hat sich ein Gebiet entwickelt, das sich auch als eine grüne Oase anderer Art interpretieren lässt.
Weitere Informationen:
ÖkoStadt Bremen e.V.
Telefon: (0421) 70 1000 31
Email: info@oekostadt-bremen.de
www.oekostadt-bremen.de
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