
Jugendstilarchitektur in Riga
25 Jahre Städtepartnerschaft Bremen-Riga / Ausstellung in der Zentralbibliothek
In diesem Jahr feiern Bremen und Riga gemeinsam das 25jährige Jubiläum ihrer Städtepartnerschaft. Im Rahmen dieser Feierlichkeiten ist vom 16. bis 25. Oktober die Ausstellung „Jugendstilarchitektur in Riga“ in der Zentralbibliothek zu sehen. Zur Vernissage am Sonnabend, den 16. Oktober spricht, nach der Begrüßung von Erwin Miedtke (stellvertretender Direktor der Stadtbibliothek Bremen), Bremens Bürgermeisterin Karoline Linnert, sowie der Vorsitzenden des Komitees für Bildung, Kultur und Kunst des Rates der Stadt Riga, Frau Eizenija Aldermane. Die Einführung hält der Stadtarchitekt Rigas, Janis Dripe.
Die Entwicklung des Jugendstils in Riga, Anfang des 20. Jahrhunderts, fiel in die Zeit eines in der Geschichte der Stadt nie dagewesenen Aufschwungs. Die Einwohnerzahl erhöhte sich rapide. Um das Jahr 1904 war der am Ende des 19. Jahrhunderts verbreitete Architekturstil Eklektizismus verschwunden. Im Stadtzentrum waren 40 % aller Bauten Jugendstilgebäude. Das ist beträchtlich mehr als in jeder anderen Stadt in der Welt. In Riga haben viele einheimische Architekten - wie Konstantin P?kš?ns oder J?nis Alksnis - intensiv gewirkt. Fast alle wurden am Polytechnischen Institut von Riga ausgebildet. Die Ausstellung „Jugendstilarchitektur in Riga“ zeigt Fotos der bedeutendsten Jugendstilgebäude der Stadt und stellt die charakteristischen Gesichtszüge des Stadtzentrums Rigas dar.
„Jugendstilarchitektur in Riga“ ist eine gemeinsame Ausstellung von Stadtbibliothek Bremen und der Senatskanzlei Bremen. Die Vernissage beginnt am 16. Oktober um 15 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek Am Wall 201. Der Eintritt ist frei.
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