
Bild (c) Hans / PIXELIO.de
Das Alte Fundamt im Viertel bietet ein buntes Kulturprogramm:
Sonntag, 30.5, 15h: “cake & tunes”: Florian Ostertag

Kuchen und Musik für die Seele: Einmal im Monat verwandelt sich das Alte Fundamt zur vielleicht „ehrlichsten“ Bühne Bremens. Keine Technik, keine Effekte, keine Distanz, kein doppelter Boden.
Florian Ostertag: Vielleicht ist man ihm schon einmal begegnet. Im Winter in der Fußgängerzone, wenn er mit seiner Gitarre und einer Thermoskanne für die vorbeihastenden Menschen spielt. Zuhause an einem Sommernachmittag, wenn der nette junge Mann nebenan im Gartenhaus Musik macht und vom fernen Surren der Rasenmäher begleitet wird. Oder auf der Autobahn, wenn er wieder einmal mit seinem kleinen zerbeulten Kastenwagen auf Tournee quer durch Deutschland ist. Vielleicht ist es Florian Ostertag.

Ostertag, geboren 1980, beide Eltern Lehrer, lernt in seiner Kindheit mehrere Instrumente. Doch er ist Spätzünder: Erst mit 16 Jahren entdeckt er die Musik ernsthaft für sich und schreibt von Beginn an eigene Songs, die aufgrund seines Elternhauses und Umfeldes vorwiegend durch christliche Inhalte geprägt sind. Er spielt Klavier und Gitarre in diversen Bands, bevor er 2003 erste Gehversuche als Produzent wagt. Er mietet sich ein Haus auf einem ländlichen Hof, gründet dort seine erste Musiker?WG und nimmt andere Bands auf.
Als er 2005 den Hof verlassen muss, nistet er sich im Gartenhaus seiner Eltern ein und produziert seine erste eigene EP, auf der er alle Instrumente selbst spielt. Immer stärker zieht es ihn nun hinaus in die Welt, einfach um Musik zu machen. Erste Solotourneen bringen ihn bis nach Skandinavien. Er spielt mit Philipp Poisel, Sarah Brendel und vielen anderen. Immer dabei: Seine Gitarre und die alte analoge Bandmaschine, die ihm auf der Bühne Gesellschaft leistet und treu im Takt rotiert. Nebenbei richtet er sich in der süddeutschen Heimat sein eigenes Studio ein, in dem er in ruhiger Abgeschiedenheit ungestört arbeiten kann.
This post is tagged A Cappella, Altes Fundamt, Ausstellung, vernissage, viertel










Noch kein Kommentar
Was meinst du?