
Bild (c) Bastian Kinne
Die Uni Bremen bietet nicht nur Studenten die einzigartige Gelegenheit, sich vom Lern- und Arbeitsstress in der Mittagspause bei abwechslungsreicher Livemusik zu entspannen. Jeden Dienstag Mittag öffnet sie ihren Theatersaal unterhalb der Zentralmensa. Ein mitgebrachter Imbiss kann dort sogar (leise!) verzehrt werden. Für einige Konzerte wird ein Obolus erhoben, für andere nicht. Hier eine Übersicht der Highlights für lau im Januar 2010:
Dienstag, 05.01.10, 12:30 Uhr
„Klavier kontra Bass“
Johannes Schäfer/Kontrabass & Stefanie Adler/Klavier
Aus dem Repertoire:
Camille Saint-Saens: L’elephant
David Walter: The Elephant’s Gavotte
Johannes W. Schäfer: Valse grotesque, op.6a
Paul Hindemith: 3 kleine Stücke
Johannes W. Schäfer: Sonate für Kontrabass und Klavier, op.17
Guiseppe Antonio Capuzzi: Concerto für Kontrabass in D
Johann Sebastian Bach: Gigue aus der 4. Suite für Cello solo
Johannes W. Schäfer: Burleske, op.25
„Klavier kontra Bass“ ist im Jahr 2009 aus dem schlichten Wunsch entstanden, auch einmal Kammermusik mit dem Kontrabass zu machen. Das Ergebnis ist eine Melange aus Alt und Neu, aus Hoch und Tief, aus Ernst und Humor. Trotz der relativ kurzen Zusammenarbeit von Stefanie Adler und Johannes W. Schäfer erfolgten bald erste Anfragen nach öffentlicher Darbietung und somit hofft das Duo, den Spaß an ihrer Musik mit dem geneigten Publikum zu teilen.
Dienstag, 12.01.10, 12:30 Uhr
Ensemble Kagel für Neues Musiktheater
Leitung: Juan María Solare
Zum Musiktheater der Tradition von Mauricio Kagel gehören alle Formen, die dramatische Handlung mit Musik verbinden. Beim neuen Musiktheater liegt der Schwerpunkt in den gestischen Handlungen der musikalischen Akteurinnen und Akteure. Diese Choreographie wird bereits mitkomponiert. Die Kompositionen sind optisch und akustisch simultan. Ausgehend von einem klanglichen Denken kann das Musiktheater sowohl mit Texten umgehen, als auch Musik in theatralische Aktionen einbeziehen oder zu neuen symbiotischen Formen von Musik, Theater und Tanz gelangen. Die Gestik wird überwiegend nach musikalischen Kriterien und Kompositionstechniken organisiert (Beispiel: ein Kanon aus Bewegungen statt aus Tönen). Das Musiktheater erfordert keine musikalischen oder tänzerisch-gestischen Vorkenntnisse, aber Intelligenz, Experimentierfreude und die Fähigkeit, komplexe Abläufe zu erfassen und zu gestalten.
Dienstag, 19.01.10, 12:30 Uhr
Kammermusik für Oboe & Klavier
Mi-Yin Yu/ Oboe & Kim Hyesook/ Klavier
Dienstag, 26.01.10, 12:30 Uhr
Mittagskonzert in Zusammenarbeit mit songsandwhispers.com
„The Blood Choir“ (London/ UK): Alternativ, Folk & Experimentelle Musik und „Cajita“ (Bristol/ UK): Akustisch & Electronica
Veranstaltungsort:
Theatersaal der Universität Bremen
Unterhalb der Zentralmensa
Campus, Haltestelle Straßenbahn 6 / Busse
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