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“Im schwarzen Mantel”
Sylvia Smuda stellt ihren historischen Roman vor
“Im schwarzen Mantel”
erzählt die Geschichte eines Bremer Ehepaars ab Beginn der 20. Jahrhunderts. Der Roman beruht auf wahren Geschehnissen und beschäftigt sich mit der Geschichte der Bremerhavener Polizei während des Dritten Reiches. Ein biographischer Roman mit Bremer Lokalkolorit, geschrieben von einer Haslacher Autorin.
Heinrich, Sohn eines armen Tischlers, wächst bei den Großeltern auf. Mit dreizehn wird er Schuhputzer in einem Hotel. Doch der junge Mann hat ein Ziel: Er will ganz nach oben. Mit eiserner Disziplin und Strebsamkeit schafft er es: erst Polizist, dann Kripobeamter und schließlich Gestapo-Dienststellenleiter. Damit gehört er zum engeren Umfeld Hitlers. Seine Frau Anna wächst als junges Mädchen in Bremerhaven auf. Sie träumt von einer großen Zukunft, doch stattdessen gebiert sie ihrem Mann mehrere Kinder und zerbricht schließlich an Heinrichs Karriere, Einsamkeit und Alkoholismus. Nach dem Ende des 2. Weltkriegs gelingt es Heinrich unter falschem Namen unterzutauchen. Er tritt in die Bremer Justiz ein und arbeitet unbehelligt bis zum Jahr 1968.
Sylvia Smuda
wurde in Bad Kösen, Kreis Naumburg geboren. Im Alter von neun Jahren flüchtete sie mit der Mutter aus der DDR. Sie studierte Anglistik und Kunst für das Lehramt. Lange Zeit arbeitete sie als Lehrerin. Für ihre Trilogie “Bergweg” (2005), “Wilde Wege” (2006) und “Souvenir Francais” (2006) erhielt sie beste Kritiken. Im Jahr 2007 erschien der Roman “Der Sohn aus der Kälte”. Viele ihrer Kurzgeschichten sind in Anthologien erschienen. Im September 2009 erschien ihr Roman “Im schwarzen Mantel” im Vias-Verlag.
Dienstag, 17.11., 19:00 Uhr
Zentralbibliothek, Am Wall 201
Krimibibliothek im 2. OG
Der Eintritt ist frei
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