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10.11., 20:00 - “Mascha Kaléko Chanson-Abend”, Stadtbibliothek Vegesack

veröffentlicht:
6. Nov 2009
von: Sonja

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Bild (c) PIXELIO.de

“Die sechs Leben der Mascha Kaléko”

Ein heiter-melancholischer Chanson-Abend mit Gedichten und Liedern in der Stadtbibliothek Vegesack im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche “Deutschland liest. Treffpunkt Bibliothek”.

Ende der zwanziger Jahre macht in Berlin die junge hübsche Lyrikerin Mascha Kaléko von sich reden. Ihre “lyrischen Stenogramme” - Alltagsgedichte aus dem Berliner Großstadtleben - begeistern bis heute durch ihren scheinbaren Gegensatz von Lyrik und Spott, Gefühl und Ironie, Witz und Melancholie.

Am Dienstag, den 10. November schaffen Gabriele Banko und Johannes Grundhoff ein atmosphärisches Kaleidoskop zu den “sechs Leben der Mascha Kaléko” in der Stadtbibliothek Vegesack.
Auf ganz eigenständige Art haben sich die Sängerin und der Pianist ein Repertoire aus fast verschollen geglaubten Liedern zu eigen gemacht, beleben sie neu, indem sie sie mal ironisch, mal melancholisch, meist jedoch zwischen Authentizität und Satire interpretieren. Dazu gehören neben Klavierstücken und Schlagern aus der Zeit auch die Stimmen von Brecht, Tucholsky, Klabund, Kästner, Ringelnatz und Else Lasker-Schüler.

Gabriele Banko:
Die ehemalige Preisträgerin beim Bundesgesangswettbewerb in Berlin, die Gesang und Schauspiel an der Frankfurter Musikhochschule studierte, ist längst zu einem Geheimtipp geworden. Besonders für diejenigen, die diese Form der “Kleinkunst” aus anspruchsvollen Texten, Chansons und nostalgischen Schlagern lieben und dabei der Bankos unverwechselbare Art, gepaart mit stimmlicher und darstellerischer Brillanz, zu schätzen wissen. In zahlreichen Chansonprogrammen, die sie bis Hamburg, Bayreuth und Frankfurt führten, hat sie durch ihre ungekünstelte und doch unterhaltende Art, die ganze Palette menschlicher Empfindungen - von der großen Ernsthaftigkeit bis hin zur kindlich naiven Freude - überzeugend dargestellt, ohne je in Klamauk abzudriften.

Johannes Grundhoff:
Schon als Kind, aufgewachsen im Sauerland, lernte er Klavier, Geige und Akkordeon und begann mit 15 Jahre das Orgelspielen in Gottesdiensten. Nach seinem Kirchenmusikstudium in Bremen (bis 1994) blieb er dort, um jetzt als Kantor, Organist und Chorleiter in der Ev. Melanchthon-Gemeinde und ebenso als Pianist im Bremer Kaffeehaus-Orchester und als Klavier-Begleiter von Sängern musikalisch tätig zu sein.

Dienstag, 10.11.09, 20:00 Uhr
Stadtbibliothek Vegesack
Aumunder Heerweg 87
28757 Bremen
Der Eintritt ist frei.


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