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Bild: Ultram / PIXELIO.de
Das Autonome Architektur Atelier Bremen veranstaltet regelmäßig Spaziergänge zu städtbaulich interessanten (Um)Bauten in unserer Stadt und bietet dabei stets eine unabhängige, kritische und eigenständige Perspektive. Wie durch den stetig wachsenden Wesertower kaum zu übersehen ist, passiert zur Zeit nicht nur in Hamburg mit alten Hafenquartieren so einiges, doch wie wird es sein, wenn der Umbau abgeschlossen ist? In Kooperation mit der Speicherbühne lädt das AAA diesen Samstag um 14:00 Uhr zu einem neuen Spaziergang ein. Treffpunkt: BSAG Haltestelle Eduard-Schopf-Allee
Funkelnd erhebt sich die Fassade des Wesertowers als markantestes Element in der Skyline der neuen Überseestadt immer weiter in die Höhe. Zu seinen Füßen zieht sich ein neuer Park in künstlicher Eleganz zum Europahafen, gibt den Blick frei auf frischen Beton, der aus Baustellen links und rechts des Weges empor wächst. Die erste Welle aus Loftbüros und Wohnlofts ist schon aus dem Europahafens geschwappt und strahlt im Glanz frisch ausgepackter Gebäude. Noch laufen die Wellen allerdings auf den weiten Flächen aus, die sich zwischen den alten Speichern erstrecken. Der Urbaner Spaziergang ähnelt einer Wasserstandsmeldung für die Überseestadt. Es entsteht eine schöne neue Welt, die auf dem ersten Blick alle Zutaten für eine positive Zukunft der ehemaligen Hafenreviere beinhaltet. Noch bleibt die Besiedlung dieser Stadt allerdings zeitlich und räumlich begrenzt. Abseits glitzernder Fassaden, hinter den glänzenden Bauschildern zeigen sich mehr als nur Fragmente des alten Hafens. Über die weitere Zukunft der Überseestadt wird weiterhin auch abseits der Masterpläne spekuliert.
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Ein Kommentar
Es war unglaublich lehrreich und unterhaltsam zu gleich. Die AAAs Daniel und Oliver sind mit ihrer unkonventioneller Art eine Bereicherung und gewinnen so manchen Lacher des Publikums.
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