
[Foto via Photocase: User calmate]
Wieso sind Klamotten eigentlich so billig? Weil Menschen in fernen Ländern leiden, wenn Du und ich was günstiges bei H&* kaufen. Wissen alle, hört man nicht so gerne, ist aber so. Und dazu gibt es auch die entsprechende Doku, die der DGB freundlicherweise für lau in seinem Haus in Bahnhofsnähe am Montag, 24.11. um 18 Uhr zeigt. Mehr zum Film direkt aus dem Promo-Text des Verleihers:
Regisseur Peled teilt die Perspektive dreier Arbeiterinnen einer Jeansfabrik; Menschen, überwiegend junge Frauen, die täglich unter Hochdruck bis zu 14 Stunden schuften – illegal ohne einen Vertrag in der Tasche und für einen Hungerlohn von zwei Euro pro Tag. Dabei grenzen die Zustände in diesen Betrieben schon an Sklaverei. Folglich sind Filmemacher bei den Unternehmern auch nicht willkommen. Peled hat sie überlistet und nur so Bilder eingefangen, denen die Augen kaum trauen wollen: Einige Mädchen heften sich Wäscheklammern an ihre Lider, damit sie im Erschöpfungszustand nur ja nicht einschlafen. Nachts drängen sie sich in engen Achtbett-Zimmern mit dürftigen Waschmöglichkeiten. An ein Privat- oder gar Intimleben in solch bescheidenen Behausungen ist gar nicht zu denken. Männerbesuch ist nicht gestattet, Schwangeren droht eine Kündigung, wenn sie nicht abtreiben.
Also dann: Augen auf beim… Klamottenkauf!
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